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Bernd Lambauer

bernd_lambauerBernd Lambauer, Tenor, geboren in Graz, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Solist im Knabenchor „Grazer Keplerspatzen“, studierte Gesang bei Kmsg. Lilian Sukis und absolvierte sein Liedstudium unter Hartmut Höll am „Mozarteum“ in Salzburg.
Zunächst galt sein Interesse vorwiegend der Alten Musik und dem Liedgesang, wobei ihn seine Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles wie „Clemencic Consort“, „Vokalensemble NOVA“ oder dem französischen „Ensemble Daedalus“ zu großen Festivals in ganz Europa führte ( z.B. Flandern Festival, Festival Claudio Monteverdi di Cremona, Resonanzen, Styriarte u.a.). Als Liedsänger spielte er eine vom ORF produzierte CD mit Schuberts „Gesänge des Harfners“ ein, trat unter der Begleitung von Hartmut Höll, sowie mit der Camerata Academica Salzburg mit B. Brittens „Nocturne“ auf .

Mit der Zeit konzentrierte er sich mehr und mehr auf die großen Oratorienpartien von J.S.Bach (Evangelist in der „Johannes-Passion“ in der Leipziger Nikolaikirche oder im Wiener Musikverein; Kantatenkonzerte mit dem Tölzer Knabenchor; Tourneen in Italien unter der Leitung von Gustav Leonhard und Christoph Coin), G.F. Händel („Messias“ unter Niksa Bareza in der Zagreber Philharmonie) oder J. Haydn (mit dem Wiener Concertverein beim Festival de l’Épau in Le Mans und mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter Christian Simonis), als auch auf die Musik des 20.Jhdts. (Werke von Lili Boulanger beim Festival Ljubljana unter Pascal Rophé oder H.P.Kyburz’ „The Voynich Cypher Manuscript“ bei den Tagen der Neuen Musik Zürich, in der Musik-Biennale Berlin, im Herkulessaal der Münchner Residenz unter Ricardo Chailly, sowie bei den Salzburger Festspielen unter Sylvain Cambreling).

Als Opernsänger war er bereits während seiner Studienzeit Gast an den Vereinigten Bühnen Graz und trat später mit folgenden Partien auf:  Damon in G.F. Händels „Acis and Galathea“ (Wiener Akademie), Graf Belfiore in Mozarts „La Finta Giardiniera“ mit der Südwestdeutschen Philharmonie, Arbace in „Idomeneo“ in Neumünster, sowie Trojaner bei den Salzburger Festspielen unter Sir Roger Norrington, Ernesto in Haydns „Il Mondo della Luna“ , Silango in Haydns „Le Cinesi“, Apollo in Marin Marais’ „Alcione“ im Wiener Odeon, sowie als Aminta in A.Caldaras „Daphne“ in Bamberg.

Sein Interesse gilt auch dem zeitgenössischen  Musiktheater, so wirkte er unter anderem bei den Uraufführungen von Beat Furrers Opern „Narcissus“ und „Begehren“, Bernhard Langs „I hate Mozart“ im Theater an der Wien, sowie Rene Clemencic’ „Der Berg“ beim Carinthischen Sommer, oder Luciano Berios „A-Ronne“ mit.

Er machte CD-Einspielungen mit der Wiener Akademie (Martin Haselböck), dem Klangforum Wien, dem Clemencic Consort, dem Ensemble „Daedalus“ u.a.