|
Gestatten, Stefanie Petelin!
Geboren 1985 und seit dem vierzehnten Lebensjahr in Chören (darunter: Gemischter Chor Grafenstein, Singgemeinschaft Krumpendorf, Singgemeinschaft Ponfeld, Schulgemeinschaftschor St. Ursula) - zwischen Sopran, Alt und Tenor wechselnd - aktiv, hat mich bei meiner ersten Singwoche mit Chorleiterschulung in St. Georgen am Längsee im Sommer 2010 das „Chorleitervirus" befallen, sodass ich mich im Herbst desselben Jahres nach Ossiach aufgemacht habe, um in der ChorAkademie Kärnten das Handwerk von Grund auf zu lernen - beSEELt von dem Wunsch, meine BeGEISTerung für Musik und Gesang weiterzugeben.
Mir wurde die Musik vielleicht nicht - wie so vielen - in die Wiege gelegt, aber ist doch in der Kindheit eine große Liebe zu ihr entstanden... gefördert wurde diese Liebe durch die Schulen mit Musikschwerpunkt (St. Agnes Gymnasium Stuttgart, Oberstufenrealgymnasium St. Ursula Klagenfurt), den Unterricht in Steirischer Harmonika in der Bezirksmusikschule Klagenfurt bei Hans Ogris, die Chöre, die Arbeit am Stadttheater Klagenfurt, Stimmbildungseinheiten und Workshops bei Clara Sattler, Gerhild Taupe-Zeilner, Ellen Freydis-Martin, Sarah Kaiser, Susanne Hell, Karl Oblasser, Markus Krainz, Gerda Heger und Monika Strohmayer.
Inzwischen bin ich - infiziert von meinem „Chorleitervirus" - selbst ins kalte „Chorleiterwasser" gesprungen und habe den Stadtchor Klagenfurt übernommen, obwohl ich eigentlich „erst noch viel mehr lernen wollte"... doch gerade diese Kombination, das in den Kursen Erlernte gleich zuhause im Chor zu erproben, ist es, die so unglaublich hilfreich und lohnend ist.
Die ChorAkademie Kärnten - in Person von Karin Grollitsch - ist darüber hinaus auch „Schuld" daran, dass ich im Oktober dieses Jahres die Botschaftertätigkeit für Kinder- und Jugendchöre in Kärnten übernommen habe. Sie hat damit bei mir offene Türen eingerannt, denn gerade als junge Chorleiterin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass die BeGEISTerung für Musik an die Jugend weitergegeben wird, ist es doch gerade die Musik, die generationenübergreifend auf Körper, Seele und Geist wirkt.
Als Botschafterin werde ich versuchen, Chöre von der Bedeutsamkeit der Nachwuchsarbeit - sprich der Patenschaften - zu überzeugen, um so ganz der Idee Gustav Mahlers zu folgen, dass „Tradition nicht die Anbetung der Asche [ist], sondern die Weitergabe des Feuers" - und dieses Feuer ist eben verbunden mit Emotion - ex motio, aus der Bewegung, Erregung heraus. Bei all unseren Patenschaftsvereinen ist diese Emotion, dieses Feuer spürbar - ich wünsche mir daher viele weitere bewegte Flammen in Kärnten!
Genug der Vorstellung - ich hoffe nämlich auf eine baldige Begegnung zwecks unseren „YOUNG VOICES" in Kärnten und freue mich bereits jetzt auf viele neue Patenschaften für Kinder- und Jugendchöre - wundern Sie sich also nicht, wenn Sie bald von mir hören... |